Birgits Kaffeetasse

Piratisches, Gemaltes und Sonstiges

Noch immer Piraten

Ja, ich bin noch dabei ­čÖé
Ich kam zu den Piraten wegen der Idee, der Vision, der Hoffnung und der immer dr├Ąngender erscheinenden Notwendigkeit irgendetwas zu unternehmen, um sich den austauschbaren etablierten Parteien entgegen zu stellen. Weil es Gemeinsamkeit braucht um sich gegen einen Strom zu stellen und ich – an vielen Stellen – diese Gemeinsamkeit bei den Piraten fand. Die gleichen Ideen, den gleichen Respekt vor dem Menschen.

Die Piraten sind eine junge Partei und eine ganze Weile war sie getragen von der ersten Begeisterung, dem Herzblut, den Hoffnungen. Und schien dann doch nichts Anderes zu sein, als alle Anderen Parteien. Streit, Missgunst, Kl├╝ngelei, Egoismus, Selbstdarstellung, Misstrauen – und eine Presse die genau diese Dinge ganz besonders gerne an die ├ľffentlichkeit zerrte. So sah das pl├Âtzlich aus und machte uns wohl verst├Ąndlicherweise gerade f├╝r die Unentschiedenen, die Protestw├Ąhler, die W├Ąhler die Ver├Ąnderung wollten, geradezu unw├Ąhlbar. Verst├Ąndlich.
Viele Piraten machten einfach still ihre Arbeit, Konsequent, suchten L├Âsungen, das Wenigste davon lie├č sich effekthaschend darstellen. Sie tun es immer noch.
Weniger geworden sind die Lauten, die die unbedingt einen Posten wollten – zumindest aus meiner Perspektive.

Diese leidige Fl├╝gelbildung …
Als ich eintrat, lautete das Credo: Wir lassen uns nicht einordnen in diese Standards.
Selbst ich kam diesbez├╝glich ins Schlingern, als die links-rechts-liberal-Wellen hoch schlugen. Und bestehe inzwischen wieder darauf, dass das eingehalten wird, was versprochen wurde. Nicht einordnen.
Ist doch egal was wir sind und welche Position wir haben, von welchem Punkt aus wir loslaufen, wenn allein ├╝ber das Ziel Einigkeit besteht. (Das unser Ziel von rechts-au├čen nicht Erreichbar/nicht einmal sichtbar ist – versteht sich wohl von selbst) Achja, das ist nat├╝rlich ein Muss. Einigkeit ├╝ber das Ziel. Da kann man nix dran machen. Als kleinsten gemeinsamen Nenner alleine die Farbe Orange benennen zu k├Ânnen – nein, das wird nichts.
Und wenn wir noch ein paar Jahre brauchen, und schmerzlich vermissste Ex-Mitglieder nicht wieder kommen, weil wir das immer noch nicht so gestaltet haben, wie sie es haben wollen: Dann halt nicht. Die Entwicklung der Piratenpartei ist noch nicht zu Ende, sie k├Ânnen jetzt gerade mal aus den Kinderschuhen wachsen – aber nicht mit Hilfe von Personen, die sich nicht beteiligen und
statt dessen nur am Rand stehen und rumquengeln.

Auf dem letzten Landesparteitag RLP sah ich neue Gesichter und die Beteiligung war auch h├Âher als ich dachte. Das war richtig klasse. Ja, Kommunikationskultur – da m├╝ssen wir immer noch dran arbeiten…

Was ich pers├Ânlich gerade mache?
Ich bin in der Main-Orga f├╝r den n├Ąchsten Bundesparteitag.
Ausserdem unterst├╝tze ich den stellvertretenden Bundes-DSB in seiner Arbeit.
Der Rest ist Privat ­čśë
oder findet sich hier auf den Nicht-Piraten-Seiten

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